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1. Steinitz 2. Lasker 3. Capablanca 4. Aljechin 5. Euwe
6. Botwinnik 7. Smyslow 8. Tal 9. Petrosjan 10. Spasski
11. Fischer 12. Karpow 13. Kasparow 14. Kramnik 15. Anand
"Einige Opfer sind korrekt, die anderen sind meine." (Michail Tal).
Michail TAL
(9.11.1936, Riga, Lettland, - 28.06.1992, Moskau),
8 Schachweltmeister (1960-61), Internationaler Großmeister (1957).
Tal
Tal lernte mit 10 Jahren das Schachspiel kennen und dann machte er rasche Fortschritte. Mit 17 Jahren wurde er lettischer Landesmeister; mit 20 wurde ihm der Großmeistertitel verliehen. 1957 und 1958 siegte Tal bei der 24. und 25. UdSSR-Meisterschaften. (Sie wurden von der FIDE als Zonenturniere anerkannt).
1959, Jugoslawien. Tal gewann das Kandidatenturnier mit 20 Punkten aus 28 Partien und wurde damit WM-Herausforderer.
 
Weltmeisterschaften:
 
1960, Moskau. Botwinnik - Tal. Tal holte sich den Titel mit 12,5 : 8,5 (+ 6, - 2, =13) und war mit 23 Jahren der jüngste Weltmeister der Schachgeschichte. Er stürmte gleich im ersten Anlauf auf den Schacholymp. So etwas hatte die Schachgeschichte noch nie erlebt!
 
1961, Moskau. Der Revanchekampf Tal - Botwinnik. Tal unterlag mit 8 : 13 ( + 5, - 10, = 6).
 
Nach der Niederlage errang Tal noch große Erfolge. Es folgten Turniersiege in Sotschi 1977, Leningrad 1977, UdSSR-Meisterschaft 1978 und Montreal 1979. Das Interzonenturnier in Riga 1979 gewann Tal sensationel mit 2,5 Punkten Vorsprung. Außergewöhnliche Ergebnisse errang Tal bei den Olympiaden. Er gewann 59 Partien, verlor nur 2 und spielte 32 Partien Remis.
Tals Spiel war phantasievoll, seine Attacken und wunderbare Kombinationen imponieren Millionen von Schachfans.