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1. Steinitz 2. Lasker 3. Capablanca 4. Aljechin 5. Euwe
6. Botwinnik 7. Smyslow 8. Tal 9. Petrosjan 10. Spasski
11. Fischer 12. Karpow 13. Kasparow 14. Kramnik 15. Anand
"Schach ist nichts für ängstliche Seelen." (Wilhelm Steinitz)
Wilhelm STEINITZ
(14.5 1836, Prag, - 12.8.1900, New York),
1 Weltmeister in der Schachgeschichte (1886-1894).
Steinitz
Mit zwölf Jahren erlernte Steinitz das Schachspiel.
1866, London. Ein Wettkampf mit dem zu dieser Zeit stärksten Schachspieler der Welt, dem deutschen Adolf Anderssen. Steinitz gewann mit 8 : 6, keine Partie endete unentschieden. Nach diesem Erfolg wurde er von der Presse als Weltmeister angesehen.
1872, London. Steinitz spielte ein Match gegen Zukertort und siegte mit 9:3 (+ 7, - 1, =4).
Seine bedeutendsten Siege in Turnieren waren: die ersten Preise in London 1872, Wien 1873 und 1882.
Weltmeisterschaften:
 
1886, Vereinigte Staaten. Erster offiziellen Wettkampf um den Weltmeistertitel Steinitz - Zukertort. Steinitz besiegte mit 12,5 : 7,5 ( + 10, – 5, = 5) und wurde zum ersten offiziellen Schachweltmeister der Geschichte ausgerufen.
 
1889, Havanna. Steinitz - Tschigorin. Steinitz verteidigte seinen Titel mit 10,5 : 6,5 ( + 10, – 6, = 1).
 
1890/1891, New York Steinitz - Gunsberg. Steinitz gewann mit 10,5 : 8,5 (+ 6, – 4, = 9).
 
1892, Havanna. Steinitz - Tschigorin. Noch einen Sieg mit 12,5 : 10,5 ( + 10, – 8, = 5).
 
1894, New York, Philadelphia, Montreal. Steinitz - Lasker. Steinitz musste die Krone abgeben. Er verlor mit 7 : 12 ( - 10, + 5, = 4). Lasker ist der 2 Weltmeister.
 
1896/97, Moskau. Das Revanchematch Lasker - Steinitz.. Steinitz verlor mit 4,5 : 12,5 ( - 10, + 2, = 5).
 
Steinitz entdeckte die Gesetze des Positionsspiels, die Lehre von den starken und schwachen Feldern, die Kunst des Verteidigens und Lavierens. Heute sind die Lehren von Steinitz geistiges Gemeingut aller Schachspieler.