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1. Steinitz 2. Lasker 3. Capablanca 4. Aljechin 5. Euwe
6. Botwinnik 7. Smyslow 8. Tal 9. Petrosjan 10. Spasski
11. Fischer 12. Karpow 13. Kasparow 14. Kramnik 15. Anand
"Die wunderbare Welt der schachlichen Ideen und der Schönheit öffnet sich in der Logik des Gedankens,... in dem Reichtum des Inhalts. Das wahre Talent des Schachkünstlers liegt in der ständigen Suche nach Harmonie, in der Fähigkeit, intuitiv die Koordination der Figuren zu führen." (W. Smyslow)
Wassili SMYSLOW
(24.03.1921, Moskau),
7 Weltmeister in der Schachgeschichte (1957-58), Internationaler Großmeister (1950) Schachtheoretiker.
Smyslow
Mit 6 Jahren erlernte Smyslow das Schachspiel von seinem Vater. 1938 teilte er zusammen mit Belawenez den ersten bis zweiten Platz bei der Moskauer Meisterschaft. Bei seinem Debüt bei der Sowjetischen Meisterschaft 1940 kam er auf dem 3. Platz ein und ließ Keres und Botwinnik hinter sich.
1948, Den Haag, Moskau. Matchturnier um die Weltmeisterschaft mit Beteiligung von Botwinnik, Smyslow, Keres, Euwe und Reshevsky. Smyslow belegte hinter Botwinnik mit 11 Punkten aus 20 Partien den zweiten Platz.
 
Weltmeisterschaften:
 
1954, Moskau. Botwinnik - Smyslow. Das Match endete unentschieden 12 : 12 (+ 7, - 7, = 10). Botwinnik behielt seinen Titel.
 
1957, Moskau. Botwinnik - Smyslow. Smyslow erkämpfte mit 12,5 : 9,5 (+ 6, - 3, = 13) die Schachkrone.
 
1958, Moskau. Das Revanchematch Smyslow - Botwinnik. Smyslow unterlag mit 10,5 : 12,5 (+ 5, - 7, = 11).
 
Nach dem Schachkroneverlust hat Smyslow über die jahrzente hinweg viele Turniersiege bzw. geteilte erste Preise errungen. 1984 stand er nach Matchsiegen über R. Hübner und Z.Ribli im Finale des Kandidatenturniers zur Weltmeisterschaft - mit 63 Jahren! Dort unterlag er G. Kasparow.
"Smyslows Hauptstärke im Schach bestand darin, daß er scharfsinnig war. Sein Talent ist universell. Er konnte die Eröffnung fein behandeln, heftig amgreifen bzw. auf eine harte Verteidigung umschalten und kaltblütig manövrieren. Über das Endspiel muß man nichts mehr sagen - das war sein Element." (M. Botwinnik).