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1. Steinitz 2. Lasker 3. Capablanca 4. Aljechin 5. Euwe
6. Botwinnik 7. Smyslow 8. Tal 9. Petrosjan 10. Spasski
11. Fischer 12. Karpow 13. Kasparow 14. Kramnik 15. Anand
"Obwohl ich vom Stil her kaum zu den Priestern der Schachkunst gezählt werde, halte ich Schach doch für eine Kunst." (Petrosjan)
Tigran PETROSJAN
(17.6.1929, Tbilissi, Armenien - 13.8.1984, Moskau),
9 Schachweltmeister (1963-69), Internationaler Großmeister (1952). Kandidat der philosophischen Wissenschaften, Schachtheoretiker.
Petrosjan
Petrosjan erlernte das Schachspiel mit 12 Jahren. 1946 wurde er Jugendmeister der UdSSR. 1951 qualifizierte er sich beim sowjetischen Championat für das Interzonenturnier.
In den folgenden 10 Jahren konnte er seine Resultate bei den Qualifikationsturnieren zur Weltmeisterschaft kontinuierlich steigern.
1962, Curacao. Petrosjan gewann ungeschlagen das Kandidatenturnier und erhielt das Recht, den Weltmeister Botwinnik zum Titelkampf herauszufordern.
 
Die Weltmeisterschaften:
 
1963, Moskau. Botwinnik - Petrosjan. Petrosjan erkämpfte mit 12,5 : 9,5 (+ 5, - 2, = 15) die Schachkrone.
 
1966, Moskau. Petrosjan - Spasski. Mit 12,5 : 11,5 (+ 4, - 3, = 17) verteidigte Perosjan seinen Titel.
 
1969, Moskau. Petrosjan - Spasski. Petrosjan verlor mit 10,5 : 12,5 (+ 4, - 6, = 13). Spasski ist der 10 Weltmeister.
 
Aber auch als Exweltmeister beteiligte Petrosjan sich weiter an den Kandidatenkämpfen und blieb noch lange einer der stärksten Spieler der Welt.
Petrosjan war ein sehr guter positioneller Spieler. Sein Spiel war sehr logisch, er hatte die Fähigkeit sich zäh und erfinderisch zu verteidigen. In der Sicherheit seines Spiels vergleicht man ihn oft mit Capablanca.