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1. Steinitz 2. Lasker 3. Capablanca 4. Aljechin 5. Euwe
6. Botwinnik 7. Smyslow 8. Tal 9. Petrosjan 10. Spasski
11. Fischer 12. Karpow 13. Kasparow 14. Kramnik 15. Anand
"Schach ist vor allem ein Kampf!" (Dr. Lasker).
Emanuel LASKER
(24.12. 1868, Berlinchen (Prov. Brandenburg, heute Barlinek, Polen - 11.01.1941, New York),
2 Weltmeister in der Schachgeschichte (1894-1921), Schachtheoretiker, Doktor der Mathematik und Philosophie
Em. Lasker
Mit 11 Jahren erlernt Lasker während eines Krankenhausaufenthalts in Berlin das Schachspiel von seinem älteren Bruder. Im Winter 1888/89 gewann er im Café "Kaiserhof" sein erstes Schachturnier. Nach dem Sieg in einem Nebenturnier des Deutschen Schachkongresses in Breslau 1889 wird ihm der Meistertitel verliehen. Die folgenden Matchsiege gegen J. Mieses, J. Blackburne, H. Bird lassen Lasker in die Gilde der stärksten Meister Europas aufrücken.
Weltmeisterschaften:
 
1894, New York, Philadelphia, Montreal. Steinitz - Lasker. Lasker erkämpfte mit 12 : 7 (+ 10, -5, = 4) den Titel des Schachweltmeisters.
 
1896/97, Moskau Das Revanchematch Lasker - Steinitz. Lasker verteidigte seinen Titel mit 12,5 : 4,5 (+ 10, - 2, = 5).
 
27 Jahre lang hat Lasker das Zepter des Schachkönigs sicher in der Hand gehalten. Um seinen Titel zu verteidigen, siegte Lasker überzeugend:
 
1907, Vereinigte Staaten. Lasker - Marshall. Lasker gewann mit 11.5 : 3.5 (+ 8, - 0, = 7).
 
1908, Düsseldorf, München. Lasker - Tarrasch. Ein Sieg mit 10.5 : 5.5 (+ 8, - 3, = 5).
 
1909, Paris. Lasker - Janowski. Ergebnis: 8:2 (+ 7, - 1, = 2).
 
1910, Wien, Berlin. Lasker - Schlechter. Das Match endete ersten mal unentschieden 5 : 5 (+ 1, - 1, = 8). Somit behielt Lasker den Titel.
 
1910, Berlin. Lasker - Janowski. Lasker besiegte mit: 9.5 : 1.5 (+ 8, - 0, = 3).
 
1921, Havanna. Lasker - Capablanca. Lasker musste die Krone abgeben. Er verlor mit 5 : 9 (+ 0, - 4, = 10).
 
Als Exweltmeister gewann Lasker in glänzendem Stil 1923 in Mährisch - Ostrau und 1924 in New York (vor Capablanca und Aljechin). Einen letzten grandiosen Erfolg hatte er im stark besetzten Turnier in Moskau 1935, wo er mit 66 Jahren hinter Botwinnik und Flohr ungeschlagen blieb und einen sehr guten 3. Platz belegte.
Laskers schachliche Stärke lag darin begründet, dass er das positionelle und das kombinatorische Spiel gleichermaßen meisterlich beherrschte, sehr findig in der Verteidigung und ein großer Experte komplizierter Endspielstellungen war.