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1. Steinitz 2. Lasker 3. Capablanca 4. Aljechin 5. Euwe
6. Botwinnik 7. Smyslow 8. Tal 9. Petrosjan 10. Spasski
11. Fischer 12. Karpow 13. Kasparow 14. Kramnik 15. Anand
"Warum ich dieses Turnier gewinne? Weil ich der einzige bin, der nicht gegen Fischer spielen muss!"
(R. J. Fischer).
Robert James FISCHER
(9.3.1943, Chikago),
amerikanischer Großmeister, 11 Weltmeister (1972-75), Internationaler Großmeister (1958). US - Meister (1958-61, 1963-66). Schach - Oscar (1970-1972).
Fischer
Fischer erlernte das Schachspiel mit 6 Jahren, war bereits mit 14 Jahren US-Champion und wurde 15jährig jüngster Großmeister der Schachgeschichte, nachdem er im Interzonenturnier Portoroz 1958 den 5 Platz belegte. Seit seinem überlegenen Sieg im Interzonenturnier in Stockholm 1962 zählte Fischer zur absoluten Weltspitze.
Mit seinem Erfolg beim Interzonenturnier 1970 in Palma de Mallorca vollbrachte Fischer eine außergewöhnliche sportliche Spitzenleistung: 18,5 Punkte von 23 möglichen. Beim Kandidatenturnier 1971 schlug er im Viertelfinale Taimanov mit 6 : 0. Dann im Halbfinale besiegte Fischer auch Larsen ebenfalls mit 6 : 0. Im Finale war Petrosjan mit 6,5 : 2,5 geschlagen.
 
1972, Reykjavik (Island). Die Weltmeisterschaft Spasski - Fischer. Fischer gewann mit 12,5 : 8,5 (+ 7, - 3, = 11).
 
Nach diesem Match nahm Fischer überraschend nicht mehr an Wettkämpfen teil. Am 03.04.1975, verlor Fischer seinen Titel, weil er zur Titelverteidigung nicht antrat. Die FIDE erklärte den Herausforderer A. Karpow zum Weltmeister.
 
Fischers Stil kann man als universell bezeichnen. In ihm verband sich die Technik J. R. Capablancas in einfachen Positionen mit der Tals Kombinationsgabe und Em. Laskers psychologischer Einstellung zum Kampf. Dazu gesellte sich ein hervorragendes Gedächtnis und ein unbändiger Siegeswille.