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1. Steinitz 2. Lasker 3. Capablanca 4. Aljechin 5. Euwe
6. Botwinnik 7. Smyslow 8. Tal 9. Petrosjan 10. Spasski
11. Fischer 12. Karpow 13. Kasparow 14. Kramnik 15. Anand
"Ein guter Spieler hat immer Glück." (José Raoul Capablanca)
Jose Raoul CAPABLANCA (Capablanca y Graupera)
(19.11. 1888, Havanna - 12.8.1942, New York),
kubanischer Großmeister, 3 Weltmeister in der Schachgeschichte (1921-27).
Capablanca
Als Capablanca 4 Jahre alt war, hatte er nur von Zusehen bei den Partien seines Vaters das Schachspiel gelernt.
 
1902, Havanna. Mit 13 Jahren besiegte Capablanca in einem Match den Juan Corzo, der damals der stärkste Spieler von Kuba war. Der Kampf endete mit dem Ergebnis 7 : 6 (+ 4, - 3, = 6), was ihm die Meisterschaft seines Landes einbrachte.
 
1911, San Sebastian. Unter den Teilnehmern befanden sich alle Schachkoryphäen jener Zeit mit Ausnahme des Weltmeisters Lasker. Capablanca gewann das Turnier sensationel mit 9,5 Punkten von 14 Partien.
 
Weltmeisterschaften:
 
1921, Havanna. Lasker - Capablanca. Capablanca holte sich mit 9 : 5 (+ 4, – 0, = 10) die Schachkrone.
 
1927, Buenos Aires. Capablanca - Aljechin. Nach hartem Kampf unterlag Capablanca mit 15,5 : 18,5 (+ 3, - 6, = 25).
 
In Capablancas Stil vereinigt sich harmonisch die logik der Pläne, die blendende Technik bei der Ausnutzung positioneller Vorteile, die Entschlossenheit im Angriff und die Kaltblütigkeit in der Verteidigung sowie die hohe Kunst des Endspiels. "Sein Spiel hinterläßt eine unauslöschliche künstlerische Wirkung. In ihm herrscht die Tendenz zur Einfachheit, und in dieser Einfachheit äußert sich eine einmalige Schönheit von echter Tiefe" (M. Botwinnik).