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1. Steinitz 2. Lasker 3. Capablanca 4. Aljechin 5. Euwe
6. Botwinnik 7. Smyslow 8. Tal 9. Petrosjan 10. Spasski
11. Fischer 12. Karpow 13. Kasparow 14. Kramnik 15. Anand
"Schach kann wie jede kreative Aktivität nur existieren durch die Kombination derer, die kreatives Talent haben und derer, die ihre kreative Arbeit auch organisieren können." Michail Botwinnik
Michail BOTWINNIK
(17.08.1911, Repino, bei Sankt Petersburg - 5.05.1995, Moskau),
6 Weltmeister in der Schachgeschichte (1948-57, 1958-60, 1961-63), Internationaler Großmeister (1950), Doktor der technischen Wissenschaften (1951), Professor.
Botvinnik
Sehr spät, mit zwölf Jahren erlernte Botwinnik das Schachspiel. Seine Entwicklung verlief aber um so rascher. Schon mit sechzehn Jahren wurde er Meister, mit zwanzig Champion der UdSSR.
1935, Moskau. Beim internationalen Turnier teilte Botwinnik zusammen mit Flor den ersten bis zweiten Platz. Hinter sich ließ er Lasker und Capablanca.
 
1936, Nottingham. Im großen internationalen Turnier blieb Botwinnik bei sechs Siegen und acht Unentschieden ungeschlagen. Er belegte gemeinsam mit Capablanca den 1. - 2. Platz.
 
1938-39 sprach Botwinnik bei Aljechin vor und forderte ihn offiziell zu einem Wettkampf um die Weltmeisterschaft heraus. Aljechin war sofort einverstanden. Dieser Kampf wäre zweifellos eines der bedeutsamsten Ereignisse der Schachgeschichte geworden, er kam aber wegen des Ausbruchs des Weltkrieges 1939-45 nicht zustande. Nach dem 2. Weltkrieg wurden Verhandlungen über einen Zweikampf um die Schachweltmeisterschaft wieder erneuert, aber am 24. März 1946 verstarb Aljechin völlig unerwartet.
 
1948, Den Haag, Moskau. Matchturnier um die Weltmeisterschaft mit Beteiligung von Botwinnik, Smyslow, Keres, Euwe und Reshevsky. Botwinnik holte sich mit 14 Punkten aus 20 Partien, mit drei Punkten vor Smyslow die Schachkrone.
 
Weltmeisterschaften:
 
1951, Moskau. Botwinnik - Bronstein. Mit 12 : 12 (+ 5, - 5, = 14) verteidigte Botwinnik seinen Titel.
 
1954, Moskau. Botwinnik - Smyslow. Das Match endete wiederum unentschieden 12 : 12 (+ 7, - 7, = 10). Somit behielt Botwinnik den Titel.
 
1957, Moskau. Botwinnik - Smyslow. Botwinnik verlor mit 9,5 : 12,5 (+ 3, - 6, = 13). Smyslow ist der 7 Weltmeister.
 
1958, Moskau. Das Revanchematch Smyslow - Botwinnik. Mit 12,5 : 10,5 (+ 7, - 5, = 11) holte Botwinnik sich den Weltmeistertitel zurück.
 
1960, Moskau. Botwinnik - Tal. Wieder musste Botwinnik die Krone abgeben. Er verlor mit 8,5 : 12,5 (+ 2, - 6, = 13). Tal ist der 8 Weltmeister.
 
1961, Moskau. Der Revanchekampf Tal - Botwinnik. Botwinnik gewann mit 13 : 8 (+ 10, - 5, = 6)
 
1963, Moskau. Botwinnik - Petrosjan. Eine Niederlage mit 9,5 : 12,5 (+ 2, - 5, = 15). Petrosjan ist der 9 Weltmeister.
 
Botwinnik gilt als große schachliche Persönlichkeit. Seine Theorien, Methoden, logisch-wissenschaftlicher Partieaufbau, Techniken und Spielweisen prägten und beeinflussten eine ganze Schachgeneration.