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1. Steinitz 2. Lasker 3. Capablanca 4. Aljechin 5. Euwe
6. Botwinnik 7. Smyslow 8. Tal 9. Petrosjan 10. Spasski
11. Fischer 12. Karpow 13. Kasparow 14. Kramnik 15. Anand
"Mit Hilfe des Schachs formte ich meinen Charakter. Das Schachspiel lehrt vor allem, objektiv zu sein. Man kann nur dann ein großer Meister werden, wenn man sich seiner Fehler und Mängel bewusst wird - ist das nicht ganz so wie im Leben? " (A. Aljechin).
Alexander ALJECHIN
(31.10.1892 Moskau, Russland - 24.03. 1946 Estoril, Portugal),
4 Schachweltmeister (1927 - 35, 1937 - 1946), Schachtheoretiker, Doktor Jura.
Aljechin
Aljechin wurde als Sohn eines Adligen geboren und erlernte mit sieben Jahren das Schachspiel. Sein älterer Bruder Alexej war ein starker Spieler, und auch im Elternhaus wurden kleinere Hausturniere veranstaltet, an denen bekannte Moskauer Schachspieler teilnahmen.
1914 Sankt Petersburg. Unter den Teilnehmern befanden sich solche Schachgrößen wie Lasker, Capablanca, Blackburne, Gunsberg, Janowski, Marshall, Nimzowitsch, Rubinstein und Tarrasch. Aljechin belegte einen ausgezeichneten 3. Platz. Sieger wurde Weltmeister Lasker, Capablanca erreichte den zweiten Platz.
 
Von 1921 bis 1927 nahm Aljechin an 22 Turnieren teil, von denen er 13 gewann und in 6 Turnieren wurde er Zweiter.
 
Die Weltmeisterschaften:
 
1927, Buenos Aires. Capablanca - Aljechin . Aljechin erkämpfte mit 18,5 : 15,5 (+ 6, - 3, = 25) den Titel des Schachweltmeisters.
 
1929, Deutschland, Niederlande. Aljechin - Bogoljubov. Aljechin siegte mit 15,5 : 9,5 (+ 11, - 5, = 9).
 
1934, Deutschland. 2 WM - Kampf Aljechin - Bogoljubov . Noch mal verteidigte Aljechin seinen Titel mit 15,5 : 10,5 (+ 8, - 3, = 15).
 
1935, Niederlande. Aljechin - Euwe . Aljechin unterlag knapp mit 14,5 : 15,5 (- 9, + 8, = 13). Euwe ist der 5 Weltmeister.
 
1937, Niederlande. Der Revanchekampf Euwe - Aljechin. Mit 15,5 : 9,5 (+ 10, - 4, = 11) holte Aljechin sich den Weltmeistertitel zurück.
 
1938-39 sprach Botwinnik bei Aljechin vor und forderte ihn offiziell zu einem Wettkampf um die Weltmeisterschaft heraus. Aljechin war sofort einverstanden. Dieser Kampf wäre zweifellos eines der bedeutsamsten Ereignisse der Schachgeschichte geworden, er kam aber wegen des Ausbruchs des Weltkrieges 1939-45 nicht zustande. 1946 kam aus der Sowjetunion die Einladung zu einem Wettkampf gegen Botwinnik, so dass dieser um den Titel des Weltmeisters kämpfen sollte, doch zu schnell ereilte der Tod Aljechin, in der Nacht zum 24. März 1946. Er war unbezwungen als Weltmeister gestorben.
 
Aljechin gilt als einer der größten Schachspieler aller Zeiten. Er war der geniale Neuerer, der phantasievolle Taktiker und gewaltige Stratege.